Fortuna-Damen unterlagen unglücklich mit 1:2 gegen 1. FC Lübars
Vor ca.120 Zuschauern auf der Wurzener Straße entwickelte sich von Anfang an eine
temporeiche und verbissen geführte Regionalliga-Partie. Der vermeintliche Favorit aus
der Bundeshauptstadt erwischte den besseren Start und die logische Folge war das 1:0, wenn auch
nur durch ein Elfmetertor durch Stefanie Bienert. Die Damen aus Lübars verpassten
anschliessend weitere beste Gelegenheiten zum Ausbau der Führung.
Der Gastgeber Fortuna Dresden Rähnitz hatte in den ersten 45 Minuten nur zwei gute
Gelegenheiten zur Egalisierung der Gästeführung, die aber überhastet vergeben wurden.
Der Dresdner Trainer Frank Schreier muß in der Halbzeitpause seiner Mannschaft mitgeteilt haben,
das durchaus ein Pünktchen im Bereich des Möglichen erscheint und so kamen die Fortuna Damen
selbsbewußter aus der Kabine. Die offensiven Bemühungen wurden forciert und als Mitte
der 2. Halbzeit die agilste Dresdner Angreiferin Anna Eifler mit einem Zuckerpaß bedient wurde,
schnappte sie sich das runde Leder, umkurvte ihre Gegenspielerin und die Gäste-Torfrau und
netzte zum mittlerweile verdienten Ausgleich ein.
Fast im Gegenzug fiel durch eine Unachtsamkeit der erneute Führungstreffer der Gäste durch einen
Kopfballtreffer der Abwehrspielerin Katharina Reitzig. Von nun an entwickelte sich eine Partie mit
Chancen auf beiden Seiten. Besonders bei Standardsituationen war Fortuna brandgefährlich und war
mehrmals dem Ausgleich näher als der Gast dem 3:1.
Besonders die Laufbereitschaft des Gastgebers beeindruckte auf tiefem Geläuf den neutralen Beobachter.
Am Ende war der Kraftaufwand von den Fortuna Damen leider nicht dazu angetan, den erhofften
Ausgleich zu markieren. So blieb es beim 1:2 aus Sicht des Platzbesitzers.
Trainer Schreier sprach anschliessend von einer unglücklichen Niederlage, ein Punktgewinn war durchaus im
Bereich des Möglichen. Aber dennoch, so betonte er, kann man auf dieser Leistung aufbauen,
so das wir nicht chancenlos nächste Woche zum Rückrundenstart nach Aue reisen. Ein oder sogar 3 Punkte
wollen wir schon mitnehmen und dann wäre ja das bevorstehende Weihnachtsfest doch noch gerettet.
Seine Worte klangen mehr als zuversichtlich.
PETER WERNER Sportredaktion